Le Rosey Camps zu besuch auf dem Grubenberg

Auch in diesem Sommer stand bei der Institution «Le Rosey Camps» der Besuch in der Grubenberghütte auf dem Programm. Insgesamt rund 150 Kinder aus aller Welt sowie deren Betreuer erwiesen im Juli und August unserem Gasthaus ihre Reverenz.

Das Istitut «Le Rosey» mit Sitz in Rolle und Gstaad organisiert während den Sommermonaten jeweils ein Sommer-Camp im Saanenland, wo den 8 bis 13-jährigen Studentinnen und Studenten ein Aktivitätenprogramm in familiärer Atmosphäre angeboten wird.

Für die Kinder aus gutem Haus ist der Aufenthalt in der rustikalen Grubenberghütte mit Mehrbettzimmern und Plumpsklo ein ganz besonderes Erlebnis!

Unserem Hüttenwarts-Kollegen und «Urgestein» Hans Bühler und seiner Gattin, welche jeweils für das leibliche Wohl der jungen, internationalen Gästeschar besorgt sind, gebührt ein grosser Dank!

Fotos: © 2017 Le Rosey Camps

www.roseysummercamps.ch
www.rosey.ch

My_family_August_07.08_Grubenberg_72dpi_032

My_family_August_07.08_Grubenberg_72dpi_035

My_family_August_07.08_Grubenberg_72dpi_049

Nationalfeiertag

Auch auf dem Grubenberg wurde am 1. August auf den 726. Geburtstag der Schweiz angestossen und Blitz und Donner sorgten an jenem Abend für ein natürliches Feuerwerk.

Vive la Suisse!

Nationalfeiertag 1

Nationalfeiertag 2

Der Savigny-Trail ist nun ein offizieller Bergwanderweg!

Ein lang gehegter Traum ist endlich Wirklichkeit geworden: Die Wegroute «Savigny-Trail», welche den Grubenberg mit der westlich gelegenen Alp Le Savigny verbindet, ist vor kurzem weiss-rot-weiss markiert worden und gehört nun offiziell zum Bergwanderwegnetz des Vereins Berner Wanderwege!

Damit aber noch nicht genug: Inspiriert von diesem langjährigen Projekt haben unsere Kollegen aus dem Kanton Waadt kurzerhand einen «Fortsetzungsweg» erstellt, der nun auch die Alpen «Le Savigny» und «Les Meizeres» miteinander verbindet. Will heissen, zwischen der Grubenberghütte und dem westlich gelegenen Knotenpunkt Pertet à Bovets besteht nun ein durchgehender Bergwanderweg entlang der imposanten Kalkzähnen der Gastlosen.

Die Region Grubenberg ist somit um eine (Wander)Attraktion reicher geworden!

Savigny-Trail

IMG_6440

IMG_6387

IMG_6417 IMG_6407

IMG_6424

IMG_6421

Savigny-Trail

Nach 12-stündiger, schweisstreibender Mäharbeit bei Bruthitze und im steilen Gelände präsentiert sich der sogenannte Savigny-Trail nun wieder in tadellosem Zustand.

Der Savigny-Trail, welcher demnächst offiziell markiert- und als Bergwanderweg ausgeschildert werden wird, verbindet den Grubenberg mit der westlich gelegenen Alp Le Savigny, mit Anschluss an das Bergwanderwegnetz Richtung Rougemont und Cabane Les Marrindes/Vanil Noir.

IMG_6081

Arbeiten bei Bruthitze und am hängenden Seil

IMG_6096

Der frisch ausgemähte Savigny-Trail

Gelungenes «Jam» mit einem Hauch «Indian Air»

«Passt denn Sitar-Musik überhaupt in die rustikale Grubenberghütte?» – mit dieser Frage wurde der Veranstalter Ruedi Hählen im Vorfeld der 4. Ausgabe der Konzertveranstaltung «Jam» konfrontiert. Die Antwort lautet: Ja. Und wie!

«Jam» ist quasi der «kulturelle Türöffner» sowie Startschuss in die Sommersaison in der Grubenberghütte und bietet jeweils eine Plattform für ein breites, experimentelles Musikspektrum, das von Pop über Folk und Singer/Songwriter bis hin zu folkloristischen Komponenten reicht.

Am Samstagabend, 10. Juni 2017 setzte das «Jam» neue, exotische Akzente. Der Sitar-Virtuose Klaus Falschlunger, einer der erfolgreichsten und vielseitigsten Sitar-Spieler Europa’s und seine Bandmitglieder liessen es sich nicht nehmen, vom fernen Innsbruck ins Saanenland zu reisen, um in der Grubenberghütte ein Stelldichein zu geben.

Die Formation «Indian Air», bestehend aus Klaus Falschlunger (Sitar), Clemens Rotner (Bass-Ukulele) und Tobias Steinberger (Framedrums und Percussion) liessen das Publikum von Beginn weg eintauchen in eine einzigartige, sphärische Klangwelt. Clemens Rotner sorgte mit seiner kleinen, aber effektvollen Bass-Ukulele für den nötigen Groove. Zusammen mit dem charakteristischen Obertonklang der Sitar und den von Schlagzeuger Tobias Steinberger gekonnt eingesetzten Rahmentrommeln, Effektbecken, Strohbesen und Rasseln entstand an jenem Abend ein Klangspektrum, welches das Herz berührte und für einen Moment die Welt vergessen liess.

Das Repertoire von «Indian Air» deckt die musikalischen Bereiche World Music, Jazz, Pop und Folk ab und steht häufig unter indischem Einfluss. Es besteht ausschliesslich aus Eigenkompositionen und enthält sowohl fix komponierte Teile als auch teilweise improvisierte Komponenten.

Die wunderbar melancholischen Songs wie «City Hymn», «Arabian Sundance» oder «Rare Moments» von der soeben veröffentlichen, gleichnamigen CD versetzte das Publikum ins Schwelgen, während die kunstvolle «Konnakol-Rhythmussprache» (Sprachgesang) von Klaus Falschlunger für Schmunzler und Gelächter sorgte.

Die Jam-Ausgabe 2017 kann somit einmal mehr als musikalische Sternstunde bezeichnet werden und der prächtige Mond, der während des Konzerts am wolkenlosen Nachthimmel aufging, schien ebenfalls Freude am kleinen, aber feinen «Wohnzimmer-Konzert» in der Grubenberghütte gehabt zu haben.

Wir dürfen gespannt sein, welcher Musikstil die Besucher am nächsten Jam erwartet.

Klaus Falschlunger

Foto: Ruedi Hählen

Jam_Gruebenberghuette_Mark_Nolan

Foto: Mark Nolan